Fischrezepte

 

Fischrezepte... einfach lecker

Wer mich kennt, weiß, dass ich definitiv zu klein für mein Gewicht bin. Das liegt in der Natur der Sache. Neben dem Angeln ist das Kochen, auch wenn ich mich für einen Amateur halte, ein weiteres Hobby, dem ich so richtig gerne fröhne.

Etwas Allgemeines zum Fischkochen oder der Fischzubereitung im Voraus:

Der Fisch ist seit Urzeiten für die Menschheit ein Grundnahrungsmitteln. Es haben sich unzählige Möglichkeiten Fisch zuzubereiten und ein schmackhaftes Gericht auf den Tisch zu bringen, entwickelt. Historisch besonders beliebt sind Fischgerichte in der Fastenzeit. So sind z.B. traditionelle Aschermittwochgerichte in der Regel immer mit dem Genuß von Fisch als Basis einer Speise geprägt. Dabei soll symbolisch auf fleischliche Genüsse verzichtet werden. Diese Tradition hat in unserer heutigen Zeit jedoch nur noch wenig mit dem traditionell religiösen Zusammenhang etwas zu tun. Es hat sich , sagen wir einfach mal, so eingebürgert. Eigentlich reicht die Tradition, am Freitag Fisch zu essen, auf den Brauch zurück, Fisch als fruchtbarkeitsspendende Speise zu Ehren von Freya bzw. Venus zuzubereiteten. Heute wissen wir, dass Fisch vitaminreiche Inhaltsstoffe enthält und ein wichtiger Energielieferant ist. Fisch ist leicht verdaulich und die wertvollen Stoffe können vom Körper besonders gut aufgenommen werden. Neben zahlreichen Vitaminen enthalten Fische besonders viel Eiweiß, Omega-3-Fettsäuren sowie wichtige Mineralstoffe. Darunter fallen Zink, Fluor, Jod und Kalium. Fische können frisch oder im rohen Zustand oder abgepackt als Tiefkühlfisch zubereitet werden. Die wertvollen Inhaltsstoffe gehen dabei nicht verloren. Vor der Zubereitung sollte Fisch stets kurz unter fließendem Wasser gereinigt und getrocknet werden. Wer ganz frischen Fisch zubereiten möchte, dem empfehle ich ein paar Tropfen Zitronensaft oder Essig auf den Fisch zu träufeln und etwa eine halbe Stunde einwirken lassen. Dadurch zerfällt das Fischfleisch nicht so schnell. Nachteilig bei dieser Methode ist jedoch, dass die Säure das Eiweiß zerstört. Fisch sollte nie bei zu hohen Temperaturen und nie zu lang zubereitet werden. Wer mag schon ein trockenes Stück Fisch ?

Vielleicht ist auch ein interessantes Rezept für Euch dabei.....


 1.
Gefüllte Schollenfilets
 2.Fischeintopf
 3.Forelle im Kokosnuß-Alkoholrausch
 4.Forelle auf Pfifferlingbett
 5.Karpfen einmal anders
 6.Bratheringe auf Specksauce
 7.Dorschfilet mit Lauchzwiebeln und Kapern
 8.Wels im Wurzelsud
 9.Wels im Gemüsebett
10.Wels in Weißwein - Estragon - Senfsoße mit Pellkartoffeln
11.Kammmuscheln mit grünem Pfeffer

 

1. Gefüllte Schollenfilets - für 4 Personen

Zutaten:
8 Schollenfilets ca. 100-130 g
ca. 50 ml Orangensaft
Salz, Pfeffer
Mehl
2 Eier
Paniermehl
4 Esslöffel geriebener Parmesan
1 Stange Porree
200 g Crème Fraîche
4 Scheiben Edamer oder Gouda, wer es ganz deftig mag Tilsiter
ca. 150 g Butter
Rouladennadeln oder Holzspießchen

Zubereitung:
Die Schollenfilets waschen, trocknen und mit dem Orangensaft beträufeln. Mit Salz und Pfeffer würzen und leicht im Mehl wenden. Eier verquirlen. Das Paniermehl mit dem Parmesan vermischen. Die Porreestange waschen sowie trocken. Dann recht klein hacken und diese anschließend mit der Crème Fraîche verrühren. Die Mischung auf jeweils eine Fischseite verstreichen. Die Hälfte der Schollenfilets mit einer Scheibe Gouda, Edamer oder Tilsiter belegen und die übrigen Filets darauf geben. Mit Rouladen oder Holzspießchen zusammenstecken. Jetzt die Lagen zunächst durch das verquirlte Ei ziehen. Anschließend in der Paniermehl-Parmesan- Masse wenden. Butter erhitzen- nicht brennen lassen. Die Filets von jeder Seite unter mittlerer Hitze 4- 5 Minuten braten.

Dazu ein kleiner Tomatensalat, ein guter Weißwein ( halbtrockener Riesling z.B.) und das Dinner ist perfekt.

 

2. Fischeintopf
Zutaten:
1 kg Fischfilet
500 g Suppengemüse
300 g Kartoffeln
1 l Fleischbrühe
3 Zwiebeln
1/8 l saure Sahne
1/8 l süße Sahne
Butter
Petersilie
Schnittlauch
Zitronensaft
Salz, Pfeffer, süßer Papika

Zubereitung:
Das Suppengemüse in feine Streifen schneiden und in der Butter anbraten. Zwiebel in Scheiben schneiden und hinzugeben sowie mit der süßen und sauren Sahne als auch der Fleischbrühe auffüllen. Die Kartoffeln in ca. 2x2 cm große Würfel schneiden und dazugeben. Alles etwa 10 Minuten auf kleiner Hitze weiterkochen. In der Zwischenzeit die Filets säubern und mit Salz, Pfeffer sowie süßem Paprika würzen. Dann ebenfalls in Würfel schneiden und dem Fonds hinzufügen. Jetzt noch ca.10 Minuten garen lassen. Das ganze möglichst heiß servieren. Einfach nur super.

 

3.Forelle im Kokosnuß-Alkoholrausch

 Man nehmne die selbst geangelte oder bei ALDI gekaufte Forelle und säubere sie. Bitte nicht säuern.
Die Forelle leicht salzen ( nur ein Hauch von Salz). Jetzt das Salz einziehen lassen.
In der Zwischenzeit stellt Ihr einen Fonds her aus:
1/4 l saurer Sahne + 200g süßer Sahne. Alles schön mit einenm Schneebesen vermischen. Den Fonds jetzt würzen:
10 cl ( 100g) Kokoslikör ( das kann der biligste sein, den Ihr irgendwo im Handel findet. Aus der Chilimühle geriebene Chili hinzufügen. Mühle so vier fünf mal drehen. Reicht. Pfeffer, möglichst grünen, auch 3-4 Drehungen aus der Mühle. 3 Messerspitzen Salz und etwa 1/4 Teelöffel Currypulver hinzu. Das Ganze wieder mit dem Schneebesen mischen.

Zwischendurch schon einmal den Backofen vorheizen auf ca. 220 °C.

Den Fonds in einen Topf geben und allmählich reduzieren lassen. Wenn etwa auf die Hälfte reduziert ist, ca. 0,2 l trockenen Weißwein hinzugießen und wieder bis zur Hälfte reduzieren. Nun 0,1 l Weißwein jinzu und ca. 5cl Kokoslikör sowie 0,1 l Orangensaft ( 100 %ger Saft).

Alles erneut etwas reduzieren. In eine der Anzahl der Forellen entsprechenden Auflaufform geben. Nun die Forellen hinzufügen. Ab damit in die vorgeheizte Backröhre. Nach 10 Minuten Wärme reduzieren auf 180°C und dann noch gut 10 MIn bei 180 °C backen mit Ober - und Unterhitze.
Beilage:
Reis je nach Art, den man mag. Den reis in einer Gemüsebrühe garen. Schmeckt dann etwas besser, als nur in Salz gekocht.
Als Gemüse gibt es bei mir dazu einen Paprikasalat von roten Paprikaschoten.
Alles schön auf dem Teller anrichten. einen trockenen Weißen dazu.
Guten Hunger !

 

4.Forellenfilet auf Pfifferlingbett
Ein ganz schlichtes Rezept - aber richtig lecker.

Die Filets pfeffern, salzen und leicht in Mehl wenden. Keine Pomade mit Ei machen, nur im Mehl wenden.

Für 4 Personen etwa 800 g Zwiebeln in Ringe schneiden; Salzen , Pfeffern ein Hauch Knoblauch dazu.
Pfifferlinge ( entweder frisch oder Tiefkühlware, keine Glasware - schmeckt nicht ! ) ca. 100g durchwachsenen Speck in dünne Scheiben zerlegen ( so wie Bacon) und mit den Zwiebeln langsam anschmoren. Sobald die Zwiebeln etwas glasig sind, die Pfifferlinge ( ca. 500g ) hinzugebebn und langsam weiterschmoren bis die Zwiebeln ganz glasig sind und die Pfifferlinge noch Biß haben aber gar sind ( probieren !!!)

Die Filets ganz normal in einer Pfanne braten. Ich nehme wie gewohnt Rapsöl zum Anbraten und lasse kurz vor Ende etwas Butter ins Öl.

Servieren auf dem Teller:
Das Zwiebel-Pfifferling-Gemisch in gleich große Portionen aufteilen; Die Forellenfilets auf diese Mischung rauflegen, mit etwas Petersilie überstreuen.
Dazu gibt es bei mir; richtige Bratkartoffeln, also aus frischen Kartoffeln gemachte Bratkartoffeln, die einfach nur etwas gesalzen und gepfeffert werden und in Öl gebraten wurden.

Gemüsebeilage: je Person eine kleingehackte Tomate, welche mit etwas Salz und Pfeffer und Oregano gewürzt ist.

Natürlich ist, weil der Fisch schwimmen muß, auch wieder ein schöner trockener Weißwein im Spiel.
Auch hierzu; Guten Appetit.

5.Karpfen einmal anders
3-5 kg -Karpfen;
Karpfen filettieren; Filetts zuschneiden wie beim Dorsch oder Lachs etc.

Salzen, Pfeffern, etwas Bärlauch ( gibt es auch getrocknet zu kaufen, vorher ca. 10 Min. in Wasser einweichen) hinzu auf den Filets verteilen, beide Seiten würzen.
Pfifferlinge ( Feinfrost, nicht aus dem Glas, die schmecken nicht !) kleinhacken, so dass eine feine Masse entsteht ( aber nicht mit Mixstab pürrieren), ebenfalls auf die Filetts verteilen, aber nur auf eine Seite,. Jetzt auf einen Filettstreifen ganz dünngeschnittenen Feta ( Käse) rauflegen. Nun das zweite Filett darüber legen.
Nun das Ganze i n etwa 8-10 cm breite Portionen zuschneiden und in eine Auflaufform oder zwei Auflaufformen reinlegen.

Jetzt saure Sahne oder Schmand nehmen. Ca. 1,0 Liter werdet Ihr brauchen. Alles in eine Schüssel geben und 0,25 l trockenen Weißwein hinzugeben. Eine Sellerieknolle nehmen, diese Kleinschneiden und mit dem Mixstab daraus ein Pürree machen ( etwas Wasser dazu, dann geht es leichter).
Nun alles zur Sahne hinzugeben, etwas Salz dazu und etwas Pfeffer;

das Alles über die Filetts gießen, bis diese bedeckt sind. Den Backofen wieder auf 180 °C vorheizen und das ganze ca. 35 Miuten in der Backröhre lassen. Danach Backröhre ausschalten und alles ca. 10 Minuten in der Backröhre ziehen lassen.

Dazu als Beilage Petersilienkartoffeln, die mit der Sauce aus der Auflaufform übergossen werden.

Als Gemüse paßt super Bleichspargel oder auch grüner Spargel.

Naja und einen guten Wein dürft Ihr dazu auch noch trinken. Bier geht auch, ist aber nicht so toll dazu.


6.Bratheringe auf Specksauce
Zutaten:
300 g Kartoffeln
1 Zwiebel
100 g durchwachsener Speck
3 Esslöffel Mehl
200 ml Wasser, ca. eine Kaffeetasse

Hier stelle ich Euch ein herzhaftes, einfaches und preiswertes Essen vor. Für die Pellkartoffeln verwendet Ihr eine halbfest kochende Sorte Kartoffeln. Die Kartoffeln mit Schale waschen und ungeschält in einen kleinen Kochtopf geben, mit Wasser leicht bedecken und einen Deckel auflegen. Das Wasser zum Kochen bringen und auf mittlerer Stufe in ca. 20-25 Minuten gar kochen. In der Zwischenzeit eine etwas größere Zwiebel pellen und in möglichst feine Würfel schneiden. Durchwachsenen Speck in kleine Würfel schneiden. Eine Bratpfanne ohne Fett erhitzen. Wenn man einen Wassertropfen in die Bratpfanne gibt und er gleich verdampft, hat sie die richtige Temperatur. Jetzt die Speckwürfel anbraten und die Zwiebeln zufügen. Die Temperatur auf mittlere Stufe zurückschalten und die Zwiebeln unter Rühren mit dem Kochlöffel hellbraun anbraten. Vorsicht, die Zwiebeln nicht anbrennen lassen, da sie sonst leicht bitter schmecken. Die gebräunten Zwiebeln mit Mehl bestäuben und weiterrühren, bis die Specksauce leicht braun wird. Kaltes Wasser hinzufügen und umrühren, um Klümpchen zu vermeiden. Die Specksauce unter gelegentlichem Umrühren bei niedrigster Temperatur so lange köcheln lassen, bis diese braun wird. Am Ende die Sauce kräftig mit Salz würzen. Pellkartoffeln abgießen, mit kaltem Wasser abschrecken und pellen. Bratheringe, entweder frischgebratene Heringe oder , wenn nicht frisch vorhanden, aus dem Glas mit Specksauce und Pellkartoffeln auf Tellern anrichten und etwas frischer Petersilie garnieren.


7.Dorschfilet mit Lauchzwiebeln und Kapern
Zutaten:
2 Bund Zwiebellauch
2 Knoblauchzehen
2 EL Kapern
100 ml Sonneblumenöl, Saft von 1 Zitrone
1 Prise Zucker
½ TL grobes Meersalz
4 Portionen Kabeljaufilet (je ca. 200 g)
1 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer

Die Lauchzwiebeln putzen, waschen und ein Bund davon in feine Ringe schneiden. Die Knoblauchzehen schälen, zusammen mit dem zweiten Bund Zwiebeln, den Kapern, Olivenöl, Zitronensaft, Zucker und Meersalz im Mixer pürieren.

Die Dorschfilets kalt abspülen und trockentupfen. Sonnenblumenöl in einer großen Pfanne erhitzen, die Filets darin kurz anbraten.

Das Zwiebellauch dazugeben und mit den Filets ca. 5-8 Minuten dünsten. Salzen und pfeffern.

Die Filets mit dem kleingehackten Zwiebellauch anrichten und mit der Sauce übergießen. Dazu passen Bratkartoffel oder auch Nudeln. Alles Geschmacksache.

 

8.Wels im Wurzelsud

Wels unter fliessendem kaltem Wasser abspülen, trockentupfen, mit Zitronensaft beträufeln, etwa 15 Minuten stehenlassen, trockentupfen und innen und aussen mit Salz bestreuen.
Für den Wurzelsud Zwiebel abziehen und in dünne Scheiben schneiden. Lauch putzen, waschen, in dünne Ringe schneiden und eventuell nochmals waschen. Möhre putzen, Sellerie schälen, beide Zutaten waschen und in feine Stifte schneiden. Butter zerlassen, die Zwiebelscheiben darin andünsten, das Gemüse hinzufügen und mitdünsten lassen.
Wasser und Wein hinzugiessen und mit Salz würzen. Wacholderbeeren und Pfefferkörner zerdrücken, mit Lorbeerblättern in einem Mullbeutelchen in den Wurzelsud geben, zum Kochen bringen und etwa 10 Minuten kochen lassen.
Den Fisch in den Sud geben, zum Kochen bringen, in 10-15 Minuten gar ziehen lassen, herausnehmen und auf einer vorgewärmten Platte anrichten. Den Mullbeutel aus dem Sud nehmen und die Flüssigkeit etwas einkochen lassen.
Dill, Petersilie und Estragon jeweils vorsichtig abspülen, abtropfen lassen, die Blättchen von den Stielen zupfen, fein hacken, in den Wurzelsud geben und den Sud zu dem Fisch reichen.
Beilage: Petersilienkartoffeln, zerlassene Butter, grüner Salat
Guten Hunger wünscht


9.Wels im Gemüsebett
Zutaten: für 4 Personen
800 g Welsfilet,
600 g Lauch,
8 kleine Pellkartoffeln,
2 Paprikaschoten, rot
2 Dosen Tomaten in Stücken,
400 g saure Sahne,
Salz und Pfeffer,
2 Zitronen,
4 Eßlöffel Mehl,
Paprikapulver, Chilipulver, Knoblauch, Zucker, Fett oder Rapsöl

Welsfilet waschen, trocken tupfen und mit Zitronensaft beträufeln. Die Kartoffeln garziehen lassen und diese schälen und in Stücke schneiden. Das Lauch würfeln. Paprika ebenfalls in kleine Würfel schneiden.

Das Welsfilet erneut trocken tupfen und es nach Geschmack mit Salz, Pfeffer und Knoblauch ( vorsichtig mit dem Knoblauch ) würzen. In Mehl wenden, so dass das Welsfleisch nur ganz zart bedeckt ist. Jetzt in einer Pfanne das Filet in heißem Fett oder Rapsöl beidseitig kurz anbraten. Anschließend auf einem vorgewärmten Teller geben, mit Alufolie abdecken und im Backofen bei ca. 50°C - 60 °C warm stellen.

Möglichst in der selben Pfanne nun das Lauch anbraten und die Paprika dazu geben. Nur kurz anbraten, damit das Gemüse noch Biß hat und nicht sämtliche Vitamine verloren gehen. Jetzt die Kartoffeln und Tomatenstücke hinzufügen. Alles mit Salz, einer Prise Zucker, Chili, schwarzem Pfeffer und Paprika nach eigenem Geschmack würzen.
Die saure Sahne nun unterrühren und zusammen mit dem Welsfleisch anrichten.

 

10.Wels in Weißwein - Estragon - Senfsoße mit Pellkartoffeln

Zutaten: für 4 Personen
800 g Kartoffel,
4 Filets vom Wels à 150 - 200 g ohne Haut,
60 ml Wermut ,
Butter zum Braten,
200 ml Weißwein (trocken),
300 ml Sahne oder Milch,
200 g Senf,
1 Bund gehacktes Estragon,
Salz, Pfeffer oder Chili aus der Mühle
2 Prisen Zucker, 2 TL Mehlbutter

Die Kartoffeln als Pellkartoffeln kochen, anschließend abpellen und zunächst bei Seite stellen.

Die Welsfilets gut trocken tupfen, mit dem Wermut einreiben und dann in einer mit Butter ausgestrichenen Pfanne beidseitig kurz anbraten. Mit Weißwein und Sahne oder Milch ablöschen. Den Senf einrühren, mit Salz, Pfeffer, Zucker und der Hälfte des Estragons würzen.

Mit Mehlbutter binden, eine Minute leicht köcheln, dann bei reduzierter Hitze 7 - 10 Minuten ohne Deckel ziehen lassen, dabei werden die Sahne und der Weißwein um etwa ein Drittel reduziert.

Die Pellkartoffeln in eine Pfanne geben und in warmer Butter schwenken, bis diese goldgelb sind. Jetzt die Pellkartoffeln mit dem Wels anrichten. Den Rest gehackten Estragon in die Soße einrühren. Den Fisch mit etwas Soße überziehen und die restliche Soße dazu reichen.

Dazu passen ein gemischter Blattsalat oder auch in Butter geschmorte Tomaten und selbstverständlich gehört dazu ein guter, trockener Weißwein.

 

11.Kammuscheln mit grünem Pfeffer, Seranoschinken u. Krebsschwänzen
Z
utaten:
700 g Kammmuscheln
1 ½ TL Pfefferkörner grün eingelegt
Meersalz
Pfeffer weiß gemahlen
1 ½ TL Orangenschale gerieben
100 g Butter
2 EL Limettensaft
1 TL Limettenschale grob gerieben
400 g Krebsschwänze
200 g Seranoschinken
Schwarzbrot

Größere Muscheln teilen , die kleineren so belassen, wie sie sind. Salzen und Pfeffern . Anschließend die Muscheln mit der Limettenschale in einem Topf mit Wasser lediglich kurz aufkochen. Das Wasser abgießen und die Muscheln in einem Sieb abtropfen lassen, bis diese trocken sind. Die Krebschwänze ebenfalls kurz in Salzwasser aufkochen lasssen und abtropfen lassen.
Ca. 60g der Butter in einer großen Pfanne zerlaufen lassen. Jetzt die Muscheln und Krebsschwänze von jeder Seite max. 1 Minute bei hoher Wärme anschwitzen. Mit Limettensaft , Limettenschale , Orangenschale , Salz , 1/2 TL gestoßenem grünen Pfeffer und dem weißen Pfeffer würzen und die restliche Butter dazu geben.
Das Ganze dann auf Schwarzbrot, welches mit Seranoschinken belegt ist, servieren. Dazu einen guten Grau- oder Weißburgunder.


einen recht guten Appetit wünscht...

der Fischereiverein Großheirath e.V.